Social Networking - Tipps
Tipps zum Umgang mit Social Networking Seiten
Es gibt keine 100% Sicherheit beim Social Networking! Daher sollte man sich vor einem Eintrag bei einer neuen Community stets fragen „Muss ich dort wirklich Mitglied werden? Was bringt es mir wirklich?“ Wenn man unbedingt Mitglied in einer solchen Community werden möchte, sollte man auf jeden Fall folgende Tipps beachten:
Die AGBs des Anbieters genau lesen!
Persönliche Daten sind wertvoll und ihr Schutz ist wichtig. Daher sollte man sich vor einem Betritt zu einer Social Networking Community genau informieren, wie der Anbieter die eingegebenen Daten verwerten möchte. Bekommt man eventuell unaufgefordert Werbung zugesandt? Werden die Daten gar an Dritte weitergegeben? Behält man alle Rechte an selbsterstellten Inhalten? Wenn man sich nicht sicher ist, was mit den eigenen Daten passiert und ob man dies möchte, sollte man besser von einem Beitritt zur Community absehen.
Persönliche Daten schützen, Profil nur Freunden anzeigen lassen
Auch wenn die Angabe jeder Menge persönlicher Daten auf Social Networking Plattformen erwünscht ist, sollte man sich doch genau überlegen, wie viel man von sich preisgibt. Muss man wirklich seinen kompletten Namen angeben, oder wird man nicht auch gefunden, wenn man lediglich den Vornamen oder einen Nicknamen angibt? Auf jeden Fall sollte man sein Profil so einstellen, dass Fremden nur der Anfangsbuchstabe des Nachnamens angezeigt wird. Denn würde man einem Fremden auf der Strasse all die Informationen geben, die man im Profil über sich veröffentlicht hat? Würde man mit einem Fremden sofort über den Lieblingsfilm oder die politische Einstellung oder seine Interessen und Hobbies reden? Im „SchülerVZ“ gibt es die Möglichkeit, das eigene Profil nur Freunden komplett anzeigen zu lassen. Wer nicht auf der Freundesliste steht, sieht nur das Bild, den Namen und die Schule des Nutzers. Weitere Informationen bleiben vorerst verborgen.
Persönliche Angaben sollte man generell so kurz und allgemein wie möglich halten.
Einstellungen zur „Privatsphäre“ unbedingt ändern!
Einstellungen, die das „SchülerVZ“ Profil sicherer machen, kann man im Menüpunkt „Privatsphäre“ vornehmen. Bevor man ein Profil veröffentlicht, sollte man auf jeden Fall diese Einstellungen genau durchgehen.
Eigene Fotoalben nur Freunden zugänglich machen
Auch den Zugang zu eigenen Fotoalben kann man einschränken, so dass diese nur von Freunden betrachtet werden können. Generell sollte man überlegen, welche Bilder man von sich im Internet veröffentlicht. Die Gefahr eines Missbrauchs durch Dritte ist extrem hoch, da sich jeder die Bilder auf den eigenen Rechner laden kann. Sind Bilder erst mal im Internet veröffentlicht, ist ihre Verbreitung nur noch schwer zu stoppen, da man nicht weiß, wer sich alles eine Kopie erstellt hat. Möchte man wirklich riskieren, dass das erste Bild, dass der neue Chef von einem sieht, das Bikinifoto aus dem letzten Strandurlaub ist?
Auch Bilder von Freunden dürfen natürlich nicht ohne deren Zustimmung veröffentlicht werden.
Vorsicht bei Freundesanfragen
Jeder Besucher auf der eigenen Profilseite ist erst einmal ein Fremder, den man nicht kennt. Würde man einem Fremden auf der Strasse all die Informationen geben, die man im Profil über sich veröffentlicht hat, würde man mit einem Fremden sofort über den Lieblingsfilm oder die politische Einstellung reden? Im „SchülerVZ“ gibt es die Möglichkeit, das eigene Profil nur Freunden komplett anzeigen zu lassen. Wer nicht auf der Freundesliste steht, sieht nur das Bild, den Namen und die Schule des Nutzers. Weitere Informationen bleiben vorerst verborgen.
Dies alles bringt wenig, wenn man jede Freundesanfrage eines Nutzers unbesehen akzeptiert. Viele Freunde zu haben ist schön, jedoch sollte man vorher genau prüfen, ob man den Anfragenden auch tatsächlich kennt oder weshalb dieser eine Freundschaft will. Es ist nicht unhöflich, eine solche Anfrage abzulehnen.
Niemand ist im Internet anonym – Aussagen in der virtuellen Welt können reale Konsequenzen haben
Niemand ist im Internet wirklich anonym, erst recht nicht beim Social Networking. Überlege Dir daher genau, welche Aussagen Du in deinem Profil veröffentlichst, welche Kommentare Du in Gruppen hinterlässt und welche Fotos und Links du veröffentlichst. Eventuell musst Du mit realen Konsequenzen rechnen.
Linktipps
Lehrerbeleidigung im SchülerVZ: 14-Jährige fliegt von der Schule (spiegel.de, 29.02.2008)
http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,538554,00.html

