Elterninformation im Infoc@fé
Im Mai fand wieder ein Informationsabend zum Thema Internetsicherheit für Eltern statt. Im Vordergrund standen diesmal nicht die technischen Gefahren des Internets wie Viren und Co., sondern Datenschutz, sowie Abzocke durch Internet-Abos und Gefahren im Chat. Nach einer kurzen Einführung durften die zahlreich erschienenen Eltern dann selbst durch die Lieblingsseiten der Jugendlichen surfen. So wurden dann eifrig Erfahrungen im Chat von knuddels.de gesammelt, bei hotornot der Traumpartner gesucht, oder im Videoangebot von youtube und myvideo gestöbert. Schnell wurde klar, wie wichtig es ist, die eigenen Kinder für einen verantwortunsvollen Umgang mit den persönlichen Daten zu sensibilisieren. Allzu schnell kann ansonsten im Netz eine Menge an Informationen zur eigenen Person vorhanden sein, die man nie wieder komplett löschen kann.
Weiterhin wurde aufgezeigt, welche Gefahren sich auf den, gerade bei Jugendlichen beliebten Videoplattformen myvideo und youtube verbergen. Dies reicht von Verletzungen des Urheberrechts bei Kopien von geschützen Inhalten über unauthorisierte Handyvideos bis hin zu frei verfügbaren, jugendgefährdenden Inhalten.
Trotz aller Gefahren wurde jedoch auch klar, daß man die eigenen Kinder nur begrenzt von potentiell gefährdenden Angeboten fernhalten kann. Filterprogramme sind keine wirksame Lösung, sie lassen sich von geschickten Surfern schnell umgehen und können aufmerksame Eltern nicht ersetzen. Je nach Alter des Kindes ist es daher sinnvoller, entweder mit dem Kind zusammen zu Surfen, oder sich zumindest einmal zeigen zu lassen, auf welchen Seiten das Kind unterwegs ist. Zusammen mit dem Kind lassen sich dann eventuelle Gefahren thematisieren.
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