Infoc@fé - Computermuseum

Willkommen in Retroville!

Immer die neueste Spielekonsole, der aktuellste Rechner, die neuesten PC-Games, ansonsten macht's keinen Spaß? Das muß nicht sein - auch mit den alten Kisten kann man noch viel Spaß haben!

Inzwischen haben sich im Infoc@fé eine Menge Veteranen der Computer- und Konsolengeschichte angesammelt, die alle noch mehr oder minder funktionstüchtig sind. Gelegentlich darf dann sogar Mario einen Ausflug auf den Fernsehschirm machen...

Hier also ein kleiner Überblick über unsere Oldies!

Oddyssey 200

Die Odyssey 200 von Magnavox ist ein Nachfolger der ersten Spielkonsole überhaupt, der Magnavox Odyssey von 1972. Sie erschien 1975 und bot drei Spiele für zwei oder vier Spieler. Die Steuerung erfolgt direkt an der Konsole mit den drei Drehknöpfen. Der Punktestand wurde nicht digital gezählt, sondern mittels der beiden Schieber in der Mitte der Konsole von Hand eingestellt.

Atari 2600

Der 1977 vorgestellte Atari 2600 ist die erste programmierbare Spielkonsole der Welt. Mit nur 128 Byte Arbeitsspeicher war das Gerät selbst für damalige Verhältnisse nicht besonders leistungsstark, dennoch wurde es bis 1991 produziert. Daher gibt es den Atari 2600 auch in verschiedenen Designs, zumindest das wurde im Laufe der Zeit etwas platzsparender und "stylisher".

Zahlreiche der rund 500 offiziellen Spiele sind auch heute noch bekannt, so zum Beispiel Breakout, Space Invaders, Asteroids, Pong und Pacman.

Nintendo Entertainment System (NES)

1983 erschien das Nintendo Entertainment System (NES). Die erste Spielkonsole aus dem Hause Nintendo brach zahlreiche Verkaufsrekorde und beherrschte bis zum Ende der 80er die Spielkonsolenszene in USA und Japan. Als Zubehör gab es bereits Pistolen, Datenhandschuhe und eine Matte, um Spiele mit den Füßen steuern zu können. Viele bekannte Nintendo-Spiele wie Super Mario Bros., Zelda, Donkey Kong, Final Fantasy oder Tetris gab es bereits für die NES zu kaufen.

Commodore 64 (C64)

Der 1982 erschienene Commodore 64 (C64) ist der meistverkaufte Heimcomputer weltweit. Über 17 Millionen Mal wurde das Gerät verkauft, das vor allem zur Softwareentwicklung und für Spiele eingesetzt wurde. Mit einer Taktfrequenz von einem Megahertz und 5 Kilobyte Arbeitsspeicher war der C64 zu seiner Zeit sehr leistungsstark. Dabei war er mit einem Preis von 600 US-Dollar, der später sogar auf rund 200 US-Dollar fiel, gleichzeitig durchaus erschwinglich.

Die Namen vieler C64-Spiele sind noch heute bekannt oder in neueren Versionen im Umlauf, so zum Beispiel Pacman, Asteroids, Pirates, Lemmings und SimCity. Schätzungen zufolge gab es insgesamt rund 17.000 kommerzielle Spiele für den C64 zuzüglich all der privat programmierten.

Amiga 500, Commodore

Der Amiga 500 von Commodore erschien 1987 und ist das meistverkaufte Gerät der Amiga-Reihe. Für 1100 DM Neupreis war das Gerät mit einer Taktfrequenz von 7,14 Megahertz und einem 512 Kilobyte großen Speicher erhältlich.

Der über 5 Millionen mal verkaufte Amiga 500 war als Heimcomputer ausgelegt und gilt als Nachfolger des Commodore 64. Mit ihm Begann auch das Casemodding, es gab zwei limitierte Gehäusedesigns.

 

 

Amiga 2000, Commodore

Commodores Amiga 2000 erschien ebenfalls 1987, richtete sich aber eher an ambitionierte Anwender. Die technischen Kerndaten des 1500 US-Dollar teuren Geräts entsprechen denen des Amiga 500, zahlreiche Slots ermöglichten jedoch das Nachrüsten zusätzlicher Bauteile.

Die Slots waren „Plug’n’Play“-fähig, das heißt, angeschlossene Geräte wurden automatisch erkannt.